Verarbeitung



Verwendbare Mörtel:

Mörtel, die mit AEC-Putz 3000 verarbeitet werden, sind entweder traditionelle Baustellenmischungen aus Sand und
Bindemitteln oder moderne Werktrockenmörtel. In beiden Fällen ist die Verarbeitung von Hand oder mit der Putz-
maschine möglich.

 - Zulässig sind Kalkmörtel und Kalk-Zementmörtel. (Bei Baustellenmischungen ist auch Sumpfkalk möglich.)

 - Keine gipshaltigen oder vorwiegend zementgebundenen Mörtel verwenden!


Vorbereitung des Putzgrundes:

Im Schadensbereich wird der Altputz restlos vom Mauerwerk entfernt. Die erforderliche Höhe wird durch Feuchte-
messung oder nach der Faustformel: "sichtbare Schadenshöhe + Wandstärke (mindestens 40 cm)" festgelegt.

Schutt nicht an der Wand liegen lassen. Loses Fugenmaterial auskratzen. Große Löcher können mit geeignetem Mörtel
ohne Zusatzmittel ausgefüllt werden. Flächen nur trocken abkehren oder mit Druckluft abblasen. Keine nassen
Reinigungsverfahren anwenden.


Mörtelherstellung:

Jede Dose AEC-Putz 3000 ist für 100 Liter Frischmörtel ausreichend.

AEC-Putz 3000 - 1. Lage für den Vorspritzmörtel
AEC-Putz 3000 - 2.u.3. Lage für alle Putzlagen.

A) Fall- oder Zwangsmischer:
 - Anmachwasser in der Mischtrommel vorlegen.
 - AEC-Putz 3000 zugeben. (Vor dem Öffnen schütteln.)
 - Sand und Bindemittel oder Werktrockenmörtel zugeben.
 - Gründlich mischen! (Reihenfolge einhalten!)

B) Putzmaschine mit Werktrockenmörtel:
Benötigt wird ein Wasserbehälter (200 oder mehr Liter) und eine geeignete Pumpe.

Es wird ein Gemisch aus Wasser und AEC-Putz 3000 hergestellt und mit der Pumpe angesaugt. Das Mischungsverhältnis errechnet sich nach Wasserbedarf und Egiebigkeit des Mörtels. Genauere Angaben für den jeweilígen Werktrockenmörtel erhalten sie von uns oder entnehmen sie dieser Tabelle.
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Putzaufbau:

A) Grundierung (optional)
Das Grundiermittel 1:1 mit sauberem Wasser verdünnen und satt mit Druckspritze oder Malerbürste auf das Mauerwerk
auftragen. Vorspritz erfolgt "naß in naß", daher nicht zu viel vorgrundieren.

B) Spritzbewurf:
Der Spritzbewurf muß deckend aufgetragen werden. Bei Verwendung des Grundiermittels wird er "naß in naß"
aufgebracht. Eine griffige Oberfläche durch gröbere Zuschlagstoffe erleichtern das weitere Arbeiten.

C)Unterputz(e):
Er wird nur auf den gleichmäßig durchgetrockneten Spritzbewurf aufgebracht. Oberfläche möglichst griffig aufrauhen.

D) Oberputz:
Der Oberputz wird in gewohnter Weise auf den trockenen Unterputz aufgebracht. Bei gefärbten Putzen sind Farb-
abweichungen möglich, daher einen Egalisierungsanstrich vorsehen.

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Zu beachten:

Die Mindestputzdicke beträgt an alle Stellen 2 cm!

Handwerksregeln beachten! Besonders:

 - ausreichende Wartezeiten zwischen den Putzlagen einhalten!

 - zu rasches Austrocknen (Verdursten/Verbrennen) des Putzes verhindern!

 - stark verzögertes Austrocknen vermeiden. (Lüften, ggf. heizen)

 - Luft- und Wandtemperatur während der Trocknungszeit nicht unter +5 °C!
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